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Erfolgreich die Wartezeit verkürzt

 

 

Rappelvoll war am hl. Abend die Kirche von Ss. Cosmas und Damian bei der Feier der Christmette. Wer einen Sitzplatz erhalten wollte, musste schon eine Stunde vor Beginn des Festhochamtes in der Kirche sein. Es hatte sich in der Gemeinde rumgesprochen, dass Karin Thiele wieder mit dem Kinderprojektchor und dem Weihnachtsorchester Lieder einstudiert hatte. Diese verkürzten die lange Wartezeit.

 

 

Karin Thiele hatte bereits zum 32. Male die notwendigen Vorbereitungen getroffen und mit den Kindern und Musikanten geprobt. Und man merkte es ihr an, dass es ihr eine Herzensangelegenheit war, wieder dirigieren und organisieren zu können. Sie erhielt dafür ebenso wie alle Aktiven am Ende des Gottesdienstes viel Beifall. "Es tut gut" äußere sie sichtlich bewegt. Hell und erfrischend klangen Weihnachtslieder des 38 Kinder umfassenden Chores. Neben den bekannten Weihnachtsliedern sangen sie auch das im Jahre 2018 veröffentlichte Lied von Udo Lindenberg "Komm wir ziehen in den Frieden". Sologesänge der Kinder und talentierter Sänger und Sängerinnen rundeten das Programm ab. Zwischendurch erfreute immer wieder das Projektorchester mit Akkordeons, Saxophonen, Zithern, Trompeten, Gitarren, Querflöten und Schlagzeug die aufmerksamen Zuhörer. Der Kirchenchor von Ss. Cosmas und Damian trug zur Gestaltung der Christmette in Ss. Cosmas und Damian bei.

 

 

Pfarrdechant Johannes Büll forderte in den Predigten die Gläubigen auf, den Weg in die Zukunft zu wagen. Die Kirche mache sich auf den synodalen Weg. Dazu gehöre die Bereitschaft, aufeinander zu hören und gemeinsam nach Gott zu suchen. Er prangerte Macht und Missbrauch in der Kirche an. Baustellen in der Kirche seien ferner der Umgang mit der Sexualität, die Lebensformen der Priester und die Stellung der Frauen in der Kirche. Die Gottesdienste in St. Gertrudis gestalteten der MGV Liederkranz, der Kinder- und Jugendchor, der Kirchenchor sowie die Stadtkapelle mit. Prädikant Alexander Becker stellte in seinen Grußworten das gute ökumenische Zusammenwirken zwischen der katholischen und evangelischen Kirche vor Ort heraus.