Ökumenischer Neujahrsempfang

In gemütlicher beinahe familiärer Atmosphäre fand am vergangenen Sonntag der Neujahrsempfang der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in der Aula des Horstmarer Lernzentrums statt. Pfarrdechant Johannes Büll und Gemeindemanager Alexander Becker freuten sich über den guten Besuch, es waren mehr als 150 Personen aus beiden Ortsteilen gekommen.
Büll spannte bei der Begrüßung der Gäste einen weiten Bogen, angefangen von Mitgliedern des Stadtrates bis hin zu Vertretern der Vereine und Verbände sowie Gruppen. Man wolle am Beginn des Jahres nicht nur einander zuprosten, sondern auch Ausschau halten, was man im neuen Jahr gemeinsam für die Menschen bewegen wolle, machte Büll gleich klar. Da tue es gut, Informationen auszutauschen, denn oft ergäben sich dann im Gespräch gute Ideen und Perspektiven.
Doch zunächst blickte man auf das vergangene Jahr mit dem Höhepunkt des 700jährigen Bestehens des Kollegiats zurück. Für die Organisation und Durchführung mit den Schwerpunkten Bildung, Stadtführungen und dem Festakt habe man dabei viel Lob geerntet, berichtete Alexander Becker. Büll hob das gute Miteinander von politischer Gemeinde und Kirchengemeinde hervor. Man kenne die Situation der kurzen Wege.
Der gleichen Meinung war auch die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Raus. Die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt sei hervorragend. Manches Projekt werde gemeinsam verwirklicht bzw. genutzt, wie etwa der Bau der Kindergärten, die Neugestaltung des Kirchplatzes oder die Nutzung des Borchorster Hofes. Es sei ein ökumenischer Neujahrsempfang, bemerkte die stellvertretende Bürgermeisterin, vor Jahren sei eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen. Heute gehe man Seite an Seite mit der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde in die Zukunft. „Das ist für alle großartig und längst nicht selbstverständlich“, bemerkte sie unter dem Beifall der Anwesenden, die Ökumene lebe in der Stadt.
Keine langen Reden prägten die Veranstaltung, es gab genügende Gelegenheit zum Plaudern mit den Gästen „Das machte den Empfang aus: man konnte ungezwungen mit den Anwesenden plaudern und das ist in der heutigen Zeit bei mundtotmachendem Fernsehen, Internet, Handy und Radio so wichtig“ äußerte eine sichtlich zufriedene Besucherin. Sie hatte sich wie alle anderen über die musikalische Untermalung durch Kirchenmusiker Rafael D. Marihart am E-Piano gefreut und sich mit der Suppe aus der Küche von Andrea Selker gestärkt.
Termine:
Zusammen will man feiern am 7. Juli beim Abend am Lagerfeuer, am Pfarrfest am 13. September und bei der großen Überraschung am 12. September
weitere Termine:
- Leben in der sozialistischen Diktatur am 30. Januar
- Ökumene wohin –Hoffnung oder Enttäuschungen am 25. Februar
- Die Nationalparks im Westen –ein Reisebericht am 13. März
- Geh aus mein Herz –musikalisch, geistlicher Nachmittag am 15. Mai
- Sei gesegnet – Zuspruch als lebendige Tradition am 27. Juli









