Goldhochzeit Ulla & Ferdinand Hesse

Auf fünfzig gemeinsame Lebensjahre konnten jetzt die im Wiesengrund 5 im Ortsteil Leer lebenden Eheleute Ferdinand Hesse und Ulla, geb. Hueske zurückblicken.
Bürgermeister Robert Wenking gratulierte dem Goldhochzeitspaar im Namen der Bürger der Stadt und überreichte nebst einem Blumenstrauß einen Gutschein für den Dorfladen. Mitgebracht hatte er auch einen Auszug aus dem Heiratsregister der Stadt. Aus ihm ging hervor, dass Stadtdirektor Heribert Sieland die beiden standesamtlich getraut hat und Trauzeugen der Straßenbauarbeiter Franz Hueske und der Fernsehtechniker Norbert Hesse waren.
Ulla Hesse wurde am 15. Juni 1955 in Metelen geboren und wuchs zusammen mit drei Geschwistern auf einem Bauernhof in der Metelener Bauerschaft Naendorf auf. Sie erlernte den Beruf der Schneiderin und übte diesen über 50 Jahre aus. Noch heute näht sie für die Verwandtschaft. „Ich liebe diesen Beruf“, schwärmt sie. Seit 48 Jahren gehört sie dem Sportverein Westfalia Leer an und geht regelmäßig jeden Mittwoch zu den Gymnastikstunden. Das sei der Ausgleich für die sitzende Tätigkeit als Schneiderin gewesen.
Der Jubelbräutigam, geboren am 3. April 1952, ist der einzige Sohn der Eheleute Ferdinand und der damaligen Hebamme Katharina. Er ist ein echter Leerer Junge und hat die Heimat nie verlassen. Er erlernte das Elektrikerhandwerk bei der Firma Krawczyk in Leer. Als Diplom-Ingenieur war er über 30 Jahre im technischen Außendienst bei der Firma IBM tätig mit Einsätzen u.a. in Italien, der Schweiz und in Südfrankreich. Er erinnert sich an die umfangreichen Schulungen im Schulungszentrum der Fa. IBM in Mainz. Im Jahre 2006 ging er in den vorzeitigen Ruhestand. Danach hat der Jubelbräutigam die Liebe zum eigenen Garten entdeckt. Ferdinand gehört seit 1970 dem Schützenverein Leer-Dorf an und war jahrelang Stammspieler bei der Fachschaft Tennis des Sportvereines Westfalia Leer. Das Jubelpaar freut sich über die gute Nachbarschaft mit vier Nachbarn.
Kennengelernt haben sich die beiden im Jahre 1973 beim Tanzen auf der Kirmes in Leer. Sie sei damals mit mehreren Freundinnen von Metelen nach Leer gefahren. Vor fünfzig Jahren zogen sie in das Elternhaus von Ferdinand in der Burgsteinfurter Straße 10 ein. Im Jahre 1982 errichteten sie im Wiesengrund ihr schmuckes Eigenheim. Beide erfreuen sich bester Gesundheit. Und das komme nicht von ungefähr, denn zweimal in der Woche gehe man ins Fitnessstudio und laufe sehr gerne. So komme es auch, dass sie nach wie vor gerne auf Reisen gehen. Diese führten sie u.a. nach Neuseeland und Singapur.









